Die Paleo-Diät orientiert sich an der Ernährung der Steinzeit: Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen stehen im Mittelpunkt, während Getreide, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Zucker wegfallen. Wer sie konsequent umsetzt, kann von besserer Verdauung, weniger Entzündungen und Gewichtsverlust profitieren – vorausgesetzt, Planung und Auswahl stimmen.
Der Paleo-Trend hat Österreich in den vergangenen Jahren spürbar erfasst, und immer mehr Menschen beschäftigen sich ernsthaft mit der Umstellung. Gerade im Winter achten viele zusätzlich auf ihre Versorgung mit Vitamin-D-Tropfen, weil die Sonnenstunden dann ohnehin knapp bemessen sind. Was hinter dem Konzept konkret steckt und wie man es im Alltag umsetzt, bleibt vielen Einsteigern zunächst unklar.
Der Grundgedanke der Paleo-Diät: sich so ernähren, wie es Menschen vor der Erfindung der Landwirtschaft getan haben. Lebensmittel, die erst mit dem Ackerbau in unsere Ernährung Einzug hielten, werden vermieden. Im Mittelpunkt stehen stattdessen natürliche, unverarbeitete Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen – alles, was frühe Menschen theoretisch hätten sammeln oder jagen können.
Die möglichen Vorteile reichen von einer ruhigeren Verdauung über weniger Entzündungswerte bis hin zu Gewichtsverlust. Wer ballaststoffreiche Lebensmittel bevorzugt und verarbeitete Produkte ausschließt, unterstützt damit die Verdauungstätigkeit. Viele Anwender berichten außerdem von spürbar mehr Energie nach der Umstellung. Diese Effekte treten allerdings nicht von allein ein, sie setzen eine konsequente Umsetzung voraus, die sich im Alltag gut planen lässt.
Wer eine Paleo-Diät erfolgreich umsetzen möchte, braucht vor allem eines: Planung und Vorbereitung. Mahlzeiten im Voraus zu planen stellt sicher, dass immer gesunde Optionen zur Hand sind, statt in die Falle verarbeiteter Convenience-Produkte zu tappen. Zusätzlich gibt es eine breite Palette alternativer Lebensmittel – von Kokosmehl bis Blumenkohlreis –, die für Abwechslung sorgt und den Spaß am Essen dauerhaft erhält.
Was ist die Paleo-Diät?
Die Paleo-Diät, auch als Steinzeitdiät oder Jäger-und-Sammler-Diät bekannt, geht von der Annahme aus, dass die Ernährung vor der Landwirtschaft dem menschlichen Stoffwechsel besser entsprach. Das Konzept richtet sich auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel, die den Körper unterstützen sollen, ohne die modernen Zusatzstoffe, Verarbeitungsschritte und raffinierten Zutaten der heutigen Ernährung.
Auf dem Speiseplan stehen Fleisch, Fisch, Eier, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen. Getreide, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, raffinierter Zucker und verarbeitete Lebensmittel werden dagegen konsequent gemieden. Ziel ist eine nährstoffreiche Kost, die gleichzeitig entzündungsfördernde Stoffe so weit wie möglich ausschließt.
Damit unterscheidet sich die Paleo-Diät von verwandten Ernährungsformen wie der klassischen Low-Carb-Ernährung oder der Mediterranen Diät: Low-Carb reduziert vor allem Kohlenhydrate, erlaubt aber Milchprodukte und teils Hülsenfrüchte; die Mediterrane Diät setzt zusätzlich auf Vollkorn und Olivenöl. Paleo grenzt dagegen ganze Lebensmittelgruppen kategorisch aus, unabhängig vom Kohlenhydratgehalt.
Wer sich konsequent an die Grundsätze hält, senkt in der Regel die Aufnahme von Zucker, raffinierten Kohlenhydraten und ungesunden Fetten deutlich. Das kann zu einer verbesserten Verdauung, gesundem Gewichtsverlust und einer Verringerung von Entzündungen im Körper führen, wobei die individuellen Ergebnisse je nach Ausgangssituation variieren.
Universell geeignet ist die Paleo-Diät allerdings nicht. Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Bedingungen oder spezifischen Ernährungsbedürfnissen sollten vorab mit einem Arzt oder einer Ernährungsberatung sprechen. Vegetarier und Veganer stehen vor besonderen Herausforderungen, weil die Diät stark auf tierische Produkte setzt. Sinnvoll ist zudem, die Paleo-Diät als langfristige Lebensweise zu verstehen, nicht als kurzfristige Crashdiät, die man nach ein paar Wochen wieder abbricht.
Wichtig ist außerdem der Blick auf die Speisenmenge, nicht nur auf die erlaubten Lebensmittelgruppen: Auch bei Paleo-konformer Kost lässt sich mit sehr großen Portionen an Fleisch, Nüssen oder Obst der Kalorienbedarf überschreiten. Wer abnehmen möchte, sollte deshalb neben der Lebensmittelauswahl auch auf ein angemessenes Sättigungsgefühl achten, statt sich allein auf die Zutatenliste zu verlassen.
Ausprobiert wird die Paleo-Diät meist aus einem von zwei Gründen: entweder wegen bestehender Verdauungsbeschwerden, die sich mit klassischer Ernährung nicht bessern, oder wegen des Wunsches, Gewicht dauerhaft und ohne strikte Kalorienzählerei zu reduzieren. Beide Ausgangslagen führen zu einem ähnlichen ersten Schritt: dem Blick in den eigenen Kühlschrank und der Frage, wie viel davon tatsächlich unverarbeitet ist.
Die Vorteile der Paleo-Diät
Die Paleo-Diät bietet eine Reihe potenzieller Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden. Wer sich auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel konzentriert, versorgt den Körper mit den Nährstoffen, die er für eine optimale Funktion benötigt.
Ein zentraler Punkt ist die Verbesserung der Verdauung. Durch den Verzehr ballaststoffreicher Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Nüsse wird die Verdauungstätigkeit angeregt und Verstopfung vorgebeugt. Gleichzeitig profitiert die Nährstoffaufnahme davon, dass verarbeitete Produkte mit schwer verdaulichen Inhaltsstoffen aus dem Speiseplan verschwinden.
Auch bei Entzündungen zeigt sich ein möglicher Effekt: Durch den Verzicht auf Getreide, Zucker und verarbeitete Lebensmittel sinken Entzündungsreaktionen im Körper. Das kann dazu beitragen, chronische Beschwerden wie Arthritis zu lindern und das Risiko entzündungsbedingter Erkrankungen, darunter Herzkrankheiten, zu verringern.
Gewichtsverlust ist ein weiterer Effekt, den viele Anhänger der Paleo-Diät berichten. Durch den Fokus auf proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Eier und den Verzicht auf zuckerhaltige sowie kohlenhydratreiche Produkte lässt sich der Stoffwechsel ankurbeln und die Fettverbrennung fördern. Vollwertige Lebensmittel sättigen zudem länger und reduzieren Heißhunger auf ungesunde Snacks.
Nicht jeder Körper reagiert gleich auf die Umstellung, und individuelle Ergebnisse können stark variieren. Vor dem Start einer neuen Ernährungsweise lohnt sich deshalb in jedem Fall eine Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ernährungsberatung, damit die Diät zu den eigenen Bedürfnissen passt.
Verbesserung der Verdauung
Die Paleo-Diät kann sich positiv auf die Verdauung auswirken und zur Gesundheit des Magen-Darm-Trakts beitragen. Der Fokus auf natürliche, ballaststoffreiche Lebensmittel regt die Verdauungstätigkeit an und fördert die Darmgesundheit langfristig.
Frisches Gemüse und Obst sind zentrale Bestandteile der Paleo-Diät und liefern reichlich Ballaststoffe. Diese sind essenziell für eine gesunde Verdauung, weil sie die Darmbewegungen anregen und Verstopfung entgegenwirken. Lebensmittel wie Brokkoli, Spinat, Beeren und Avocado unterstützen die Verdauungsfunktion und liefern dabei eine Fülle von Vitaminen und Mineralstoffen, die der Körper täglich benötigt.
Ergänzend empfiehlt die Paleo-Diät fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kefir und Joghurt. Die enthaltenen Probiotika unterstützen eine gesunde Darmflora und fördern die Verdauung. Sie helfen dabei, das Gleichgewicht der Darmbakterien aufrechtzuerhalten und schädliche Keime zu verdrängen.
Um die Verdauung weiter zu verbessern, sollten verarbeitete Lebensmittel, raffinierter Zucker und Getreideprodukte konsequent gemieden werden. Diese können Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Durchfall und Magenkrämpfe begünstigen. Natürliche, unverarbeitete Lebensmittel sind dagegen in der Regel leichter verdaulich und versorgen den Körper mit den Nährstoffen, die er braucht.
Reduzierung von Entzündungen
Die Paleo-Diät kann dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren und damit eine Reihe gesundheitlicher Vorteile zu erzielen. Wer sich auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel konzentriert, vermeidet potenziell entzündliche Zutaten und nimmt gleichzeitig mehr entzündungshemmende Nährstoffe auf.
Entzündungen im Körper können zu unterschiedlichen Problemen führen: zu chronischen Erkrankungen, zu Gelenkschmerzen oder zu Verdauungsstörungen. Die Paleo-Diät setzt dem mit einer Fülle entzündungshemmender Lebensmittel entgegen. Frisches Gemüse, gesunde Fette und hochwertiges Eiweiß liefern Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren und weitere Nährstoffe, die Entzündungsprozesse dämpfen können.
Empfehlenswerte entzündungshemmende Lebensmittel im Rahmen der Paleo-Diät sind zum Beispiel grünes Blattgemüse, Beeren, Avocados, Nüsse und Samen, Fisch sowie hochwertiges Fleisch. Diese Produkte enthalten Wirkstoffe, die Entzündungsmarker im Körper senken können.
Wer die Paleo-Diät in den Alltag integriert, kann möglicherweise Entzündungen reduzieren und seine Gesundheit unterstützen. Da jeder Organismus anders reagiert, ist eine individuelle Einschätzung durch einen Arzt oder eine Ernährungsberatung vor Beginn einer neuen Ernährungsweise sinnvoll.
Gewichtsverlust
Gewichtsverlust ist ein häufiges Ziel vieler Menschen, die sich für traditionelle österreichische Gerichte auf dem Weg zur Traumfigur interessieren – und für viele wird die Paleo-Diät zum praktischen Einstieg. Durch den Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel und den klaren Fokus auf natürliche, unverarbeitete Produkte kann die Diät dabei helfen, überschüssiges Körperfett zu reduzieren.
Das Konzept setzt auf eine proteinreiche Ernährung, die den Aufbau von Muskelmasse unterstützt und den Stoffwechsel ankurbelt. Mageres Fleisch, Fisch, Eier und Gemüse versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen, ohne gleichzeitig viele Kalorien zu liefern. Zuckerhaltige und kohlenhydratreiche Lebensmittel, die Heißhunger begünstigen, werden konsequent gemieden.
Effektives Abnehmen mit der Paleo-Diät braucht allerdings Geduld und Konsequenz. Sport und körperliche Aktivität ergänzen die Ernährungsumstellung und verstärken den Gewichtsverlustseffekt. Einige konkrete Strategien haben sich dabei bewährt:
- Erhöhen Sie den Verzehr von proteinreichen Lebensmitteln wie magerem Fleisch, Fisch und Eiern.
- Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke und Snacks, da diese zusätzliche Kalorien liefern können.
- Erhöhen Sie den Verzehr von Gemüse, um Ihren Körper mit Ballaststoffen zu versorgen und das Sättigungsgefühl zu fördern.
- Trinken Sie ausreichend Wasser, um Ihren Stoffwechsel zu unterstützen und Ihren Körper zu entgiften.
- Vermeiden Sie verarbeitete Lebensmittel und konzentrieren Sie sich stattdessen auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel.
Wer diese Strategien konsequent verfolgt und sich an die Grundsätze der Paleo-Diät hält, unterstützt seinen Gewichtsverlust und profitiert gleichzeitig von den übrigen Effekten dieser Ernährungsweise.
Lebensmittel, die vermieden werden sollten
Bei der Paleo-Diät geht es darum, sich auf natürliche und unverarbeitete Lebensmittel zu konzentrieren – solche, die frühe Menschen tatsächlich gesammelt oder gejagt hätten. Bestimmte Lebensmittelgruppen, die erst mit der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung in unsere Ernährung kamen, passen deshalb nicht ins Konzept und sollten vermieden werden.
Einige der Lebensmittel, die bei der Paleo-Diät nicht auf den Tisch kommen sollten:
- Getreide und alle daraus hergestellten Produkte wie Brot, Nudeln, Reis und Müsli. Diese enthalten Gluten, das Verdauungsprobleme verursachen kann.
- Zucker und zuckerhaltige Lebensmittel wie Süßigkeiten, Limonaden und Desserts. Diese können zu Gewichtszunahme, Diabetes und anderen Gesundheitsproblemen führen.
- Milchprodukte wie Milch, Käse und Joghurt. Diese enthalten Laktose und können bei manchen Menschen Verdauungsbeschwerden verursachen.
- Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Erbsen. Diese enthalten Antinährstoffe und können zu Verdauungsproblemen führen.
- Verarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte, Fast Food und Snacks. Diese enthalten oft künstliche Zusatzstoffe, Transfette und hohe Mengen an Salz und Zucker.
Wer diese Lebensmittel meidet, unterstützt seinen Körper dabei, sich auf eine natürliche und gesunde Ernährungsweise einzustellen und potenziellen gesundheitlichen Problemen vorzubeugen. Die Paleo-Diät setzt stattdessen auf frische, unverarbeitete Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen – nährstoffdichte Lebensmittel, die zur allgemeinen Gesundheit beitragen.
Tipps für eine erfolgreiche Paleo-Diät
Die Paleo-Diät kann eine wirksame Methode sein, um die Gesundheit zu verbessern und Gewicht zu verlieren. Damit sie funktioniert, braucht es jedoch eine durchdachte Herangehensweise. Einige praxiserprobte Tipps helfen dabei:
- Planung und Vorbereitung: Nehmen Sie sich Zeit, um Ihre Mahlzeiten im Voraus zu planen. Erstellen Sie eine Einkaufsliste mit Paleo-freundlichen Lebensmitteln und bereiten Sie Mahlzeiten möglichst im Voraus vor. Das hilft Ihnen, Versuchungen zu vermeiden und sicherzustellen, dass immer gesunde Optionen zur Hand sind.
- Alternative Lebensmittel entdecken: Eine Paleo-Diät kann eintönig werden, wenn man immer dieselben Produkte isst. Experimentieren Sie mit alternativen Zutaten wie Kokosmehl, Mandelmehl und Kokosmilch, um Abwechslung in Ihre Mahlzeiten zu bringen.
- Ausreichend Protein essen: Protein ist ein wichtiger Bestandteil der Paleo-Diät. Stellen Sie sicher, dass Sie genügend proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Nüsse in Ihre Ernährung aufnehmen.
- Verarbeitete Lebensmittel vermeiden: Verarbeitete Produkte nicht natürlichen Ursprungs enthalten oft Zusatzstoffe, Zucker und andere ungesunde Inhaltsstoffe, die nicht mit der Paleo-Diät vereinbar sind.
- Hydratisiert bleiben: Trinken Sie ausreichend Wasser, um Ihren Körper hydratisiert zu halten. Wasser fördert die Verdauung und trägt dazu bei, dass der Körper optimal funktioniert.
Mit diesen Tipps gelingt eine erfolgreiche Paleo-Diät, und die Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden lassen sich weitgehend ausschöpfen. Gerade zu Beginn der Umstellung lohnt es sich, die Tipps konsequent anzuwenden – mit der Zeit wird die Paleo-Ernährung zur Routine, die kaum noch Mehraufwand bedeutet.
Planung und Vorbereitung
Planung und Vorbereitung sind der Schlüssel zum Erfolg bei der Paleo-Diät. Wer seine Mahlzeiten im Voraus plant und sich auf die Diät vorbereitet, stellt sicher, dass immer die richtigen Lebensmittel griffbereit sind, und gerät seltener in Versuchung, auf ungesunde Alternativen zurückzugreifen.
Ein bewährter Ansatz ist das Erstellen eines Wochenplans. Überlegen Sie im Voraus, welche Gerichte Sie in der kommenden Woche zubereiten möchten, und schreiben Sie eine Einkaufsliste mit allen benötigten Zutaten. So kommen Sie vorbereitet in den Supermarkt und müssen nicht spontan improvisieren, wenn der Hunger kommt.
Vorkochen ist eine weitere hilfreiche Strategie: Bereiten Sie an einem freien Tag größere Mengen gesunder Paleo-Gerichte zu und frieren Sie diese in Portionen ein. Auf diese Weise haben Sie immer eine vollwertige Mahlzeit zur Hand, selbst wenn keine Zeit zum Kochen bleibt.
Snacks und Zwischenmahlzeiten können ebenfalls im Voraus vorbereitet werden. Gemüsesticks, Nüsse oder getrocknetes Obst sind schnell und einfach herzustellen und bewahren vor dem Griff in die Chipstüte, wenn der Hunger unerwartet auftritt.
Wer diese Vorbereitungsroutine etabliert, behält die Kontrolle über seine Ernährung und kann konsequent die Grundsätze der Paleo-Diät einhalten. Der organisatorische Aufwand zahlt sich meist schnell aus, durch bessere Ergebnisse und weniger Stress beim täglichen Essen.
Alternative Lebensmittel
Die Paleo-Diät schließt bestimmte Lebensmittelgruppen aus, bietet aber dennoch eine überraschend große Vielfalt an Alternativen. Wer kreativ kocht, merkt schnell, dass das Konzept nicht bedeutet, auf Genuss zu verzichten.
Wer sich an diese Vielfalt gewöhnt, hält die Paleo-Diät leichter durch als jene, die immer wieder dieselben drei oder vier Gerichte kochen. Abwechslung ist damit kein Luxus, sondern eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass aus der Umstellung eine dauerhafte Gewohnheit wird statt eines kurzen Versuchs.
Einige alternative Lebensmittel, die sich in die Paleo-Diät einfügen lassen:
- Blumenkohlreis: Verwenden Sie Blumenkohl als Ersatz für Reis, um Ihre Lieblingsgerichte weiterhin zu genießen.
- Kokosmehl: Dieses glutenfreie Mehl eignet sich hervorragend zum Backen von Paleo-freundlichem Brot und Gebäck.
- Mandelmilch: Anstelle von Kuhmilch können Sie Mandelmilch verwenden, um Ihre Smoothies oder Ihren Kaffee zu genießen.
- Avocado: Diese gesunde Frucht ist eine großartige Quelle für gesunde Fette und kann als Ersatz für Butter oder Mayonnaise dienen.
- Süßkartoffeln: Statt herkömmlicher Kartoffeln können Sie Süßkartoffeln verwenden, um Ihre gewohnten Kartoffelgerichte zuzubereiten.
Es gibt noch viele weitere alternative Lebensmittel, die sich in die Paleo-Diät einfügen lassen. Wer experimentierfreudig bleibt, entdeckt neue Geschmacksrichtungen und Variationen und hält die Mahlzeiten dauerhaft abwechslungsreich und spannend.
Paleo im österreichischen Alltag
Wer die Paleo-Diät dauerhaft durchhalten will, muss sie nicht als Bruch mit der heimischen Küche verstehen. Viele traditionelle Gerichte lassen sich mit ein paar Anpassungen paleo-konform kochen, etwa mit Gemüse statt Beilagen aus Getreide oder Erdäpfeln aus Kartoffelgerichten. Wer sich fragt, wie sich traditionelle österreichische Gerichte auf unsere Gesundheit auswirken, findet dort weitere Anknüpfungspunkte für die eigene Umstellung.
Praktisch heißt das: Auf Wochenmärkten und in Hofläden lassen sich saisonales Gemüse, Fleisch aus der Region und Nüsse meist ohne großen Aufwand paleo-konform einkaufen, was die Umstellung im Alltag deutlich erleichtert. Wer zusätzlich mit den Essenszeiten arbeiten möchte, kann die Paleo-Regeln auch mit einem Intervallfasten-Plan für Einsteiger kombinieren – beide Konzepte schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich in der Praxis häufig gut.
Bestimmte Lebensmittel, darunter Getreide, Hülsenfrüchte, Milchprodukte und raffinierter Zucker, werden bei der Paleo-Diät als potenziell entzündungsfördernd eingestuft und konsequent gemieden. Das kann anfangs ungewohnt sein, lässt sich aber mit guter Vorbereitung problemlos umsetzen. Am Ende einer Umstellung steht meist keine strikte Diät mehr, sondern eine Routine: eine Einkaufsliste, ein paar vorbereitete Mahlzeiten, etwas Kreativität bei den Ersatzzutaten. Wer diese drei Punkte im Griff hat, kommt über die anfangs schwierigen Wochen hinaus.
Auch auswärts essen bleibt möglich, verlangt aber etwas Aufmerksamkeit. In den meisten österreichischen Gasthäusern lässt sich ein Fleisch- oder Fischgericht ohne Beilage aus Getreide oder Kartoffeln bestellen, ergänzt um zusätzliches Gemüse oder Salat. Wer vorab kurz auf die Speisekarte schaut oder freundlich nachfragt, findet fast überall eine paleo-taugliche Option, ohne beim Essen im Freundeskreis außen vor zu bleiben.
Häufig gestellte Fragen
- Was ist die Paleo-Diät?
Die Paleo-Diät ist eine Ernährungsweise, die sich an den Essgewohnheiten unserer Vorfahren aus der Steinzeit orientiert. Sie basiert hauptsächlich auf dem Verzehr von Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Nüssen und Samen und schließt verarbeitete Lebensmittel, Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte aus.
- Welche Vorteile bietet die Paleo-Diät?
Die Paleo-Diät bietet potenzielle Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden. Dazu gehören eine verbesserte Verdauung, eine Reduzierung von Entzündungen im Körper und die Förderung des Gewichtsverlusts. Wie stark die Effekte ausfallen, hängt stark von der individuellen Ausgangssituation ab.
- Wie kann die Paleo-Diät die Verdauung verbessern?
Die Paleo-Diät ist reich an ballaststoffreichen Lebensmitteln wie Gemüse und Obst, die zur Förderung einer gesunden Verdauung beitragen können. Sie enthält zudem keine verarbeiteten Lebensmittel und kein Getreide, die häufig zu Verdauungsproblemen führen können.
- Kann die Paleo-Diät bei Entzündungen helfen?
Ja, die Paleo-Diät kann dazu beitragen, Entzündungen im Körper zu reduzieren. Durch den Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel und Getreide, die oft entzündungsfördernde Inhaltsstoffe enthalten, lässt sich das Entzündungsrisiko verringern und möglicherweise gesundheitliche Vorteile erzielen.
- Wie kann die Paleo-Diät beim Gewichtsverlust helfen?
Die Paleo-Diät fördert den Verzehr proteinreicher Lebensmittel wie Fleisch und Fisch, die ein Sättigungsgefühl vermitteln und den Stoffwechsel ankurbeln können. Durch den Verzicht auf zuckerhaltige Lebensmittel und Getreide sinkt zudem meist die Kalorienzufuhr, was zu einem effektiven Gewichtsverlust führen kann.
- Welche Lebensmittel sollten bei der Paleo-Diät vermieden werden?
Bei der Paleo-Diät sollten verarbeitete Lebensmittel, Getreide, Hülsenfrüchte und Milchprodukte vermieden werden. Diese Lebensmittelgruppen gehörten nicht zur ursprünglichen menschlichen Ernährung und können potenziell negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
- Welche Tipps gibt es für eine erfolgreiche Paleo-Diät?
Hilfreich sind ein Wochenplan, Vorkochen für stressige Tage und alternative Lebensmittel für Abwechslung. Wir empfehlen in diesem Kontext auch Die Top 5 Diäten für einen heißen österreichischen Sommer.

